Wie ist der aktuelle Planungsstand entstanden?
Seit Projektstart wurden die Rahmenbedingungen im Gebiet untersucht und in mehreren Formaten mit unterschiedlichen Zielgruppen diskutiert (u. a. interne/verwaltungsinterne Abstimmungen, Fachrunden sowie Workshops). Die Rückmeldungen aus diesen Schritten wurden gebündelt und in einen Entwurfsstand überführt, der nun weiter fachlich geprüft und präzisiert wird. Mit der vertiefenden Befragung werden die zentralen Bausteine des Entwurfs noch einmal für alle Interessierten geöffnet: Hinweise aus der Öffentlichkeit fließen in die weitere Ausarbeitung des Rahmenplans ein.
Worum geht es im Entwurf – die wichtigsten Kernthemen kurz erklärt:
Nutzungsmix / urbanes Mischquartier: Der Entwurf entwickelt das Gebiet zu einem urbanen Mischquartier weiter – mit einem Zusammenspiel aus Arbeiten, Bildung/Forschung, Wohnen und ergänzenden Angeboten. Damit sollen sowohl neue Impulse (z. B. für Forschung/Innovation) ermöglicht als auch ein lebendiges Quartier mit kurzen Wegen und unterschiedlichen Nutzungszeiten geschaffen werden.
Parken & Mobilität (Quartiersgarage):
Im Gebiet sollen bestehende ebenerdige Parkraumflächen reduziert und geordneter gebündelt werden. Hintergrund ist, dass dadurch Potenzialflächen frei werden – unter anderem, um Erweiterungsoptionen (z. B. für die OTH auf eigenem Grund) zu ermöglichen. Gleichzeitig entstehen durch neue Nutzungen zusätzliche Stellplatzbedarfe, die nicht „flächenfressend“ im Quartier verteilt, sondern in einer Quartiersgarage bzw. gebündelten Lösungen organisiert werden sollen.
Modulfläche (Nutzungsbaustein mit gesetzter Feuerwehr): Die Modulfläche ist als flexibler Baustein angelegt, weil hier mehrere öffentliche/technische Nutzungen diskutiert und in ihrer Machbarkeit geprüft werden. Innerhalb dieser Sammlung ist die neue Hauptfeuerwache als fester Bestandteil gesetzt. Der Ansatz bleibt trotzdem „modular“, weil ergänzende Nutzungen (z. B. technische Infrastruktur) je nach Bedarf, Gutachtenlage und Umsetzbarkeit ergänzt bzw. angepasst werden können. Die Feuerwehr wird auf der Modulfläche so verortet, dass die Einsatzfähigkeit gewährleistet bleibt und zugleich die städtebauliche Entwicklung der übrigen Flächen nicht blockiert wird.
Grün- und Freiraum als begleitender Rahmen:
Der begleitende Grünbereich übernimmt mehrere Funktionen: Er vernetzt die Teilbereiche, verbessert Aufenthaltsqualität, unterstützt Klimaanpassung (u. a. Verschattung, Kaltluft-/Durchlüftungsaspekte, Regenwasser-/Schwammstadtprinzip) und bildet einen Puffer zu angrenzenden Nutzungen. Gleichzeitig ist er ein wichtiges Element, um Wegebeziehungen fuß- und radläufig attraktiv zu gestalten.
Beteiligen Sie sich: Über die vertiefende Befragung können Sie Anregungen zu den genannten Kernthemen geben. Die Ergebnisse fließen in die weitere Ausarbeitung des Rahmenplans ein. » Klicken Sie auf den Plan, um ihn zu vergrößern oder herunterzuladen.
Stadt Weiden in der Oberpfalz
Stadtplanungsamt
Ansprechpartnerin
Tessa Bleier
Telefon: +49 961 81-6102
E-Mail: Tessa.Bleier@weiden.de
Deutsche Stadt und Grundstücks-
entwicklungsgesellschaft mbH
Ansprechpartner
Peter Großmann
Telefon: +49 911 960468-12
E-Mail: Peter.Grossmann@dsk-gmbh.de